Brandmeldungen

Vielfach verstecken sich Brandgefahren in alltäglichen Situationen: eine brennende Kerze wird vergessen, eine Zigarette steckt ein Kissen in Brand oder ein technischer Defekt führt zu einem Kurzschluss. Brennt es, kann ein Feuer das Zuhause innerhalb von Minuten zerstören. Auch führen Brände immer wieder zu schweren Verletzungen und Todesopfern.

Die aufgeführten Beispiele geben Einblick in die täglichen Polizeimeldungen. Die Auflistung hat weder Anspruch auf Vollständigkeit noch möchten wir einzelne Brandereignisse bewerten. Ein Brand kann uns alle treffen. Die verlinkten BFB-Tipps müssen nicht in direkten Zusammenhang mit der jeweiligen Brandursache stehen.

Helfen auch Sie mit, Brände zu verhüten.

Rüthi SG - Tumblerbrand endet glimpflich

Am Montag (15.11.2021), um 13:24 Uhr, ist es zu einem Tumblerbrand in einem Einfamilienhaus an der Aeckerlistrasse gekommen.

Die Feuerwehr Rüthi konnte das Feuer löschen und das betroffene Gerät ins Freie befördern. Der Sachschaden wird auf rund 1'000 Franken geschätzt. Die Brandursache wird durch das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen ermittelt.

Quelle: Kantonspolizei St.Gallen
 

Elektrische Geräte als Brandursache

 

Lachen: Mottbrand in Mehrfachgarage

Am Samstagabend, 13. November 2021, um 18:35 Uhr, musste die Feuerwehr Lachen wegen einer Rauchentwicklung zu einer Mehrfachgarage in die Spreite in Lachen aufgeboten werden. Die Einsatzkräfte konnten den Brandherd rasch lokalisieren und löschen. Die Schutzhülle einer deponierten Matratze wurde durch eine brennende Glühbirne erhitzt, wodurch ein Mottbrand entstand. In der Garage und an den abgestellten Fahrzeugen kam es zu Rauchschäden.

Quelle: Kantonspolizei Schwyz
 

Elektrische Geräte als Brandursache

Muolen: Kabelbrand in Einfamilienhaus

Am Dienstag (09.11.2021), um 10:45 Uhr, ist es im Ortsteil Rotzenwil zu einem Brand in einem Einfamilienhaus gekommen. Als Brandursache wird ein elektrotechnisches Problem in einer Steckdose vermutet.

Die Kantonale Notrufzentrale erhielt eine Meldung über einen Brand in einem Einfamilienhaus. Dieser war im Bereich der Steckdose ausgebrochen und hat sich durch ein Kabel in der Wandverkleidung bis zur Decke ausgebreitet. Durch das Herausreissen der Wandverkleidung konnte die zuständige Feuerwehr zum Brand vordringen und ihn löschen. Der Sachschaden lässt sich bislang noch nicht beziffern. Das Kompetenzzentrum Forensik der Kantonspolizei St.Gallen ermittelt nun die genaue Brandursache.

Quelle: Kantonspolizei St.Gallen

 

Brandgefahren bei elektrische Installationen

Arnegg: Gartenhaus durch Brand zerstört

Am Montag (08.11.2021), kurz nach 5 Uhr, ist in einem Gartenhaus an der Bischofszellerstrasse ein Brand entdeckt worden. Es entstand Sachschaden von rund 15'000 Franken. Die Brandursache dürfte eine abbrennende Kerze sein.

Kurz nach 5 Uhr ging bei der Kantonalen Notrufzentrale die Meldung über einen Brand eines Gartenunterstandes ein. Dieser war direkt an ein Mehrfamilienhaus angebaut.

Die zuständige Feuerwehr rückte mit 25 Angehörigen aus. Sie konnten den Brand rasch unter Kontrolle bringen. Das Feuer beschädigte nebst der Holzkonstruktion auch im Unterstand gelagertes Mobiliar. Eine nicht ausgelöschte Kerze steht momentan als Brandursache im Vordergrund. Die Brandermittler des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei St.Gallen wurden mit der genauen Brandursachenermittlung beauftragt.

Quelle: Kantonspolizei St.Gallen

 

Kerzen sind eine Hauptursache für Brände!

Steffisburg: Ursache von Wohnungsbrand geklärt

Die Ursache des Wohnungsbrandes in Steffisburg von Ende Juli ist geklärt. Der Brand ist auf menschliches Verschulden zurückzuführen. Der Sachschaden beläuft sich auf mehr als hunderttausend Franken.

Am Samstag, 24. Juli 2021, war in einer Wohnung an der Schlossstrasse in Steffisburg ein Brand ausgebrochen. Die Feuerwehr Steffisburg regio konnte das Feuer, welches in der Küche in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss ausgebrochen war, unter Kontrolle bringen und löschen. Verletzt wurde niemand.

Das Dezernat Brände und Explosionen der Kantonspolizei Bern hat die Ermittlungen zur Brandursache abgeschlossen. Gemäss diesen waren in der Küche zwei Pfannen mit Speisewaren in Brand geraten, worauf das Feuer auf die Küchenkombination übergriff.

Nach aktuellen Schätzungen beläuft sich der Sachschaden auf mehr als hunderttausend Franken. Der Sachverhalt wurde an die zuständige Staatsanwaltschaft rapportiert.

Quelle: Regionale Staatsanwaltschaft Oberland

 

Brandgefahr in der Küche

Zug: Feuer durch Polizeipatrouille entdeckt und gelöscht

Auf einer Terrasse ist eine Blumenkiste in Brand geraten. Eine Polizeipatrouille entdeckte das Feuer und konnte dieses mit einem Feuerlöscher löschen.

In der Nacht auf Mittwoch (27. Oktober 2021), kurz vor 03:30 Uhr, bemerkte eine Polizeipatrouille auf einer Terrasse an der Gotthardstrasse in der Stadt Zug ein Feuer. Während die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ) durch die Einsatzleitzentrale alarmiert wurde, gelang es den Polizisten, die Bewohner der Liegenschaft zu wecken und in die betroffene Wohnung vorzudringen.

Mit einem Feuerlöscher aus dem Treppenhaus konnten die Einsatzkräfte die brennende Blumenkiste, die mit Torferde gefüllt war, rasch löschen und damit ein Übergreifen der Flammen verhindern. Im Anschluss daran wurden durch Freiwillige Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ) die letzten Glutnester vollständig gelöscht. Verletzt wurde niemand.

Wie die Ermittlungen ergaben, deponierten die Bewohner der Wohnung am Vorabend die noch glühende Kohle einer Wasserpfeife im Blumentrog, um diese abkühlen zu lassen. Die Glut reichte jedoch aus, um die Torferde zu entzünden.

Im Einsatz standen rund 30 Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt (FFZ) sowie Mitarbeitende des Rettungsdienstes Zug und der Zuger Polizei.  

Quelle: Zuger Polizei

 

Brände vermeiden mit Zigaretten, Zigarren & Co.

Reinach: Brennende Pfanne erfordert Feuerwehreinsatz

Reinach - Am Montag, 18. Oktober 2021, kurz vor 17.30 Uhr, kam es in einem Mehrfamilienhaus an der Schönmattstrasse in Reinach zu einem Brandausbruch in einer Küche. Verletzt wurde niemand. Es entstand Sachschaden.

Die entsprechende Meldung, wonach es in einer Küche in einer Wohnung im zweiten Obergeschoss zu einem Brandausbruch gekommen sei, ging um 17.25 Uhr bei der Einsatzleitzentrale der Polizei Basel-Landschaft ein. Beim Eintreffen der Feuerwehr und der Polizei war die Küche sowie die anderen Zimmer der Wohnung stark mit Rauch gefüllt. Eine sich noch in der Wohnung befindliche Katze konnte durch die Feuerwehr gerettet werden. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft geriet der Inhalt einer unbeaufsichtigten Pfanne, auf einer eingeschalteten Herdplatte, in Brand. Dies führte folglich zu einer starken Rauchentwicklung. Nach Beendigung des Feuerwehreinsatzes konnten die kurzzeitig evakuierten Bewohner des Mehrfamilienhauses in ihre Wohnungen zurückkehren.

Quelle: Polizei Basel-Landschaft

 

Brandgefahren in der Küche

Schöftland: Dachstock in Brand geraten

Bei Gartenarbeiten geriet gestern in Schöftland eine Thujapflanze in Brand. Dieser griff auf das Dach des Wohnhauses über. Dabei entstand beträchtlicher Schaden.

Betroffen war eine Liegenschaft am Junkermattweg in Schöftland. Dort waren die Bewohner am Freitagnachmittag, 15. Oktober 2021, mit Gartenarbeiten beschäftigt. Dabei wollte der Ehemann mit einem handelsüblichen Gasbrenner Unkraut abbrennen. Dabei setzte er unabsichtlich eine Thujapflanze in Brand. Das nahe am Wohnhaus lodernde Feuer wurde rasch grösser, und weil eigene Löschversuche scheiterten, alarmierte der Mann die Feuerwehr. Als diese eintraf, hatte der Brand bereits auf das Haus übergegriffen. Diese konnte die weitere Ausbreitung verhindern. In aufwendiger Arbeit gelang es schliesslich, die Glutnester im Dachstock zu orten und zu löschen.

Am Gebäude entstand beträchtlicher Schaden, der sich allerdings noch nicht beziffern lässt.

Wie dieses jüngste Beispiel zeigt, führt das sogenannte Abflämmen von Unkraut immer wieder zu Bränden. Daher ist bei solchen Arbeiten grosse Vorsicht geboten. Die Sicherheitsvorschriften sind strikte zu beachten.

Quelle: Kantonspolizei Aargau

 

Sicher schweissen, löten, trennen und Unkraut abbrennen

 

Eschen: Brand wegen technischem Defekt

Am Sonntag kam es in Eschen zu einem Akkubrand in einer Tiefgarage, der durch die Feuerwehr Eschen rasch gelöscht werden konnte. Verletzt wurde niemand.

Gegen 19:30 Uhr kam es in einem Kellergeschoss eines Mehrfamilienhauses aufgrund eines technischen Defektes beim Ladevorgang eines Hoverboards zu einem Kurzschluss im Akku. In der Folge gab es eine so starke Wärme- und Rauchentwicklung, dass ein daneben befindliches Hoverboard ebenfalls schmolz. Der Akkubrand konnte durch die Feuerwehr rasch gelöscht und der Rauch mittels Ventilatoren aus der Tiefgarage geblasen werden.

Quelle: Landespolizei Fürstentum Lichtenstein

 

Brände bei E-Bike, E-Scooter und Hoverboard vermeiden

Gontenschwil: Brand verwüstet Wohnhaus

Am späten Montagabend brach in einem Wohnhaus in Gontenschwil ein Brand aus, der das Gebäude verwüstete. Die beiden Bewohner wurden ins Spital gebracht.

Betroffen war ein älteres Einfamilienhaus an der Birchgasse in Gontenschwil. Darin wohnhaft sind eine 79-jährige Frau und deren 52-jähriger Sohn. Die beiden bemerkten den Brand am Montag, 6. September 2021, um 22.45 Uhr und alarmierten die Feuerwehr. Danach retteten sie sich aus dem Haus, aus dessen Obergeschoss bereits die Flammen schlugen. Die Feuerwehr konnte den Brand schliesslich löschen. Der 52-Jährige erlitt leichte Brandverletzungen. Neben ihm brachte die Ambulanz auch seine betagte Mutter zur Kontrolle ins Spital. Am Haus entstand grosser Schaden. Dieses ist bis auf weiteres nicht mehr bewohnbar. Die Brandursache ist noch unklar. Im Fokus der Ermittlungen stehen die Akkus eines Modellflugzeuges.

Quelle: Kantonspolizei Aargau

 

Lithium-Polymer-Akkus im Modellbau

Appenzell Meistersrüte: Tumbler in Brand geraten

Am Donnerstagmittag (02.09.2021) befüllte eine Frau ihren Tumbler in der Waschküche mit nasser Wäsche und startete das Gerät. Nach kurzer Zeit ertönte ein Knall und die Frau bemerkte beissenden Rauch. Sofort wurde die Feuerwehr alarmiert, welche den Brand schnell löschen konnte. Durch das besonnene Handeln der Bewohner und dem gezielten Eingreifen der Stützpunktfeuerwehr Appenzell konnte grösserer Sachschaden vermieden werden. Als Brandursache steht zurzeit ein technischer Defekt im Vordergrund. Weitere Abklärungen erfolgen durch die Kantonspolizei. Der Sachschaden wird auf mehrere tausend Franken geschätzt.

Quelle: Kantonspolizei Appenzell Innerrhoden

 

ELEKTRISCHE GERÄTE ALS BRANDURSACHE

Rueyres-les-Prés: Gasgrill fängt Feuer

Gestern Abend geriet ein Gasgrill auf dem Balkon einer Wohnung in Rueyres-les-Prés in Brand. Das Feuer griff auf das Dach des Gebäudes über. Alle Bewohner des Gebäudes und des Nachbargebäudes wurden evakuiert und umgesiedelt. Vier Personen wurden durch den Rauch in Mitleidenschaft gezogen.

Am Samstag, 21. August 2021, gegen 19.30 Uhr, rückten die Stützpunkte von Murten und Estavayer-le-Lac, die Feuerwehr von Estavayer-le-Lac und die Kantonspolizei zu einem Brand in Rueyres-les-Prés aus, bei dem ein Gasgrill auf dem Balkon einer Wohnung im obersten Stockwerk (2. Stock) eines Gebäudes brannte.

Vor Ort wurde festgestellt, dass der Balkon und das Dach des Gebäudes in Flammen standen. Alle Bewohner des Gebäudes und des Nachbargebäudes (19 Personen) wurden evakuiert. Ein Krankenwagen sowie die Einheit Sanitätsdienst zur Unterstützung (SDU) wurden ebenfalls aufgeboten. Zwei Bewohner des betroffenen Gebäudes und zwei Feuerwehrleute erlitten eine Rauchvergiftung. 

Die Feuerwehrleute konnten das Feuer eindämmen und das Gebäude sichern. Während der Nacht wurde eine Brandwache eingerichtet. Die Mieter der beiden Gebäude wurden für die Nacht bei Bekannten untergebracht. Sie werden am Sonntag in ihre Wohnungen zurückkehren können, mit Ausnahme der Bewohner der beiden Wohnungen im obersten Stockwerk, welche stark beschädigt wurden.

Das Dorfzentrum wurde für den Einsatz während 4 Stunden für den Verkehr gesperrt. Eine Untersuchung wird versuchen, die genauen Umstände des Brandes zu klären.

Quelle: Kantonspolizei Freiburg

 

Sicher grillieren mit Grill und Gartencheminée

Châtel-St-Denis: Zwei Brände durch Zigaretten ausgelöst

Gestern rückte die Feuerwehr zu zwei Bränden in Châtel-St-Denis und Granges-Paccot aus. Menschen wurden vorsorglich evakuiert. Ein Gartenhaus und eine Pergola wurden durch Fahrlässigkeit in Brand gesetzt: in beiden Fällen werden unzureichend gelöschte Zigaretten vermutet. Die betreffenden Personen werden bei der zuständigen Behörde angezeigt.

Am Mittwoch, 18. August 2021, gegen 21:30 Uhr, wurde die Stützpunktfeuerwehr von Châtel-St- Denis alarmiert, da auf einem Privatgrundstück in Châtel-St-Denis ein Gartenhaus Feuer gefangen hatte. Die Küche verbrannte, die Decke und die Wände wurden durch die Flammen geschwärzt.

Gleichentags, kurz vor 19:30 Uhr, sind die Stützpunktfeuerwehr von Freiburg und das Feuerwehrpersonal von Granges-Paccot interveniert, da auf einem Privatgrundstück in Granges-Paccot eine Pergola brannte. Während dieses Einsatzes wurden 4 Personen vorsorglich evakuiert. Die Fassade des Wohngebäudes und die Pergola wurden verbrannt.

Diese Brände konnten von den intervenierenden Feuerwehrkorps rasch unter Kontrolle gebracht werden. Es wurde niemand verletzt. Erste Erhebungen ergaben, dass die Ursache für beide Brände unzureichend gelöschte oder in den Abfalleimer geworfene Zigaretten waren. Zwei Personen werden bei der zuständigen Behörde angezeigt.

Quelle: Kantonspolizei Freiburg

 

Brände vermeiden mit Zigaretten, Zigarren & Co.

Solothurn: Eingeschaltete Herdplatte führte zu starker Rauchentwicklung in Geschäftsliegenschaft


Die starke Rauchentwicklung in einer Geschäftsliegenschaft in Solothurn vom 17. August 2021, ist auf eine eingeschaltete Herdplatte zurückzuführen. Dies haben Ermittlungen der Kantonspolizei Solothurn ergeben.

Am Dienstag, 17. August 2021, entwickelte sich in einer Geschäftsliegenschaft in Solothurn eine starke Rauchentwicklung. Verletzt wurde niemand (siehe Medienmitteilung der Polizei Kanton Solothurn vom 18. August 2021). Die Ermittlungen zur Brandursache durch Spezialisten der Kantonspolizei Solothurn haben in der Zwischenzeit ergeben, dass eine eingeschaltete Herdplatte zum Brand in der Küche der Liegenschaft geführt hat. Durch den starken Russniederschlag entstand ein Sachschaden von mehreren 10'000.- Franken

Quelle: Polizei Kanton Solothurn

 

Brandgefahren in der Küche

 

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