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BfB warnt: Brandgefahr während der Fasnachtszeit

An fasnächtlichen Umzügen und Partys kann es schnell zu Bränden kommen. Oftmals sind schwere Verletzungen und hohe Sachschäden die Folge. Um Feuerschäden während der Fasnacht zu vermeiden, empfiehlt die Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB), leicht brennbare Materialien mit Brandschutzmitteln zu behandeln oder gar nicht erst einzusetzen. [+]

News

Auf dem Balkon eines Mehrfamilienhauses in Einsiedeln SZ ist am Dienstagabend ein Brand ausgebrochen.
03.05.2017 [+]
Wegen einer defekten Abwaschmaschine ist am Donnerstagnachmittag in Riedholz SO die Küche in einem Zweifamilienhaus in Brand geraten.
14.04.2017 [+]
Der Bewohner einer Dachwohnung in Churwalden GR hat in der Nacht auf Donnerstag einen Küchenbrand verursacht.
30.03.2017 [+]

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BfB warnt: Brandgefahr während der Fasnachtszeit

An fasnächtlichen Umzügen und Partys kann es schnell zu Bränden kommen. Oftmals sind schwere Verletzungen und hohe Sachschäden die Folge. Um Feuerschäden während der Fasnacht zu vermeiden, empfiehlt die Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB), leicht brennbare Materialien mit Brandschutzmitteln zu behandeln oder gar nicht erst einzusetzen.

Kostüme und Dekorationen sind bei grossen Menschenansammlungen vor Feuer besonders gefährdet. Bereits die Funken einer Zigarette können einen Brand auslösen. Deshalb ist im Umgang mit Raucherwaren und offenem Feuer Vorsicht geboten. Schützen Sie sich und Ihre Umgebung, in dem Sie Kostüme aus schwer entflammbarem Material tragen.

Beim Anbringen von Dekorationen in Gebäuden muss darauf geachtet werden, dass die Signalisation von Fluchtwegen stets sichtbar bleibt. Gemäss den schweizerischen Brandschutzvorschriften dürfen Dekorationen nicht zu einer Gefahrenerhöhung führen. Sie sind so anzubringen, dass die Sicherheit von Personen nicht gefährdet wird. In Flucht- und Rettungswegen sind brennbare Dekorationen verboten.

Sicherheitstipps:
– Verzichten Sie bei den Fasnachtskostümen auf Tüll- und Nylonstoffe. Diese Stoffe schmelzen bei grosser Hitze und können schwere Hautverletzungen verursachen.
– Halten Sie Fluchtwege wie Treppen, Korridore oder Ausgänge frei.
– Die Notausgang-Schilder müssen immer sichtbar und als solche erkennbar sein.
– Verwenden Sie kein offenes Feuer in Laternen oder Fackeln als Dekoration.
– Verwenden Sie schwer brennbare Dekorationen oder behandeln Sie das Dekorationsmaterial mit Brandschutzmittel.
– Halten Sie für Notfälle immer einen Eimer Wasser, eine Löschdecke oder einen Feuerlöscher bereit.

Kommt es trotz allen Vorsichtsmassnahmen zu einem Unfall, kühlen Sie Brandwunden sofort und während längerer Zeit. Bei einem Brand gilt: Alarmieren – Retten – Löschen.

Medienmitteilung als PDF

Für Medienanfragen:
Rolf Meier, Medienstelle der Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB)
Telefon 031 320 22 82, media@bfb-cipi.ch