de-CH

Aktuell

BfB und bfu empfehlen: Sicheren Umgang mit dem Christbaum

Weihnachten steht vor der Tür. Im Volksmund wird diese Zeit auch als Fest der Lichter bezeichnet. So angenehm sich die feierliche Stimmung gestaltet, so gefährlich kann der Umgang mit offenem Feuer sein. Obwohl LED-Kerzen zunehmend die traditionellen Kerzen ablösen, verwenden nach wie vor viele Haushalte in der Schweiz Kerzen mit einer offenen Flamme. Beachten Sie deshalb die Sicherheitstipps der Beratungsstelle für Brandverhütung BfB sowie der bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung während und nach Weihnachten. Bei einem vorsichtigen Umgang lässt sich das Brandrisiko auf ein Minimum reduzieren. [+]

News

Eine Kerze setzte im Eingangsbereich einer Wohnung eine Weihnachtsdekoration in Brand
15.12.2017 [+]
C'est une bougie qui est à l'origine de l'incendie, dimanche dernier, d'une maison locative à Büren an der Aare (BE).
15.12.2017 [+]
Bei zwei Bränden in Wohnungen im Kanton Waadt ist am Mittwochabend Schachschaden in unbekannter Höhe entstanden.
23.11.2017 [+]

Partner


Blitze als Brandherd

Bern, 13. Juni 2017 – Sommer bedeutet immer auch Gewitterzeit. Nicht selten verursachen Blitze Sachschäden und Brände. Jeder dritte Feuerschaden in der Schweiz ist auf einen Blitzeinschlag zurückzuführen. Den besten Schutz vor Beschädigungen aller Art bieten Blitzschutzanlagen. Die Sicherheitstipps der BfB Beratungsstelle für Brandverhütung zeigen auf, welche Vorsichtsmassnahmen bei Gewittern zu treffen sind.

Während dem Sommer blitzt es in der Schweiz durchschnittlich 200‘000 mal. Davon schlagen rund 10‘000 Blitze in Gebäude ein. An den Einschlagstellen der Blitze werden Temperaturen bis zu 30‘000 Grad Celsius gemessen. Direkte Blitzeinschläge lösen dabei in der Regel die grössten Schäden aus. Im schlimmsten Fall können sie ganze Gebäude explosionsartig in Brand setzen. Häufiger sind jedoch indirekte Blitzeinschläge. Diese haben insbesondere Schäden an elektrischen Geräten wie Fernseher, Computer oder Heizungssteuerungen zur Folge.

Einschläge können nicht verhindert werden, jedoch schützen Blitzschutzsysteme Gebäude vor grösseren Schäden. Sie leiten die Blitzeinschläge ab und sorgen dafür, dass Blitze für Gebäude nahezu ungefährlich sind. Obwohl der Einbau einer solchen Anlage nur für besonders gefährdete Bauten vorgeschrieben ist, empfiehlt die BfB eine generelle Installation. Die Kosten für ein Blitzschutzsystem betragen in der Regel ein bis zwei Prozent des Gebäudeversicherungswerts. In Gebäuden ohne Blitzschutzanlagen sollten während eines Gewitters sämtliche Stecker herausgezogen oder empfindliche Geräte mit einem Überspannungsschutz versehen werden. Diese Schutzvorrichtung können Fachpersonen ohne grösseren Aufwand installieren.

Vorsichtsmassnahmen während Gewittern in Häusern ohne Blitzschutzanlage

  • Für empfindliche elektrische Apparate wie Fernseher und Computer lohnt sich die Installation eines Überspannungsschutzes. Ansonsten sollten während eines Gewitters die Stecker der Geräte herausgezogen werden.
  • Der Kontakt mit Gas- und Wasserleitungen, Elektroinstallationen oder Antennenkabeln ist zu vermeiden.
  • In der Mitte des Raumes ist es während eines Gewitters am sichersten. Schutz bieten auch Autos, Eisenbahnwagen oder Campingwagen.

Medienmitteilung als PDF

Für Medienanfragen: Mirjam Wüthrich, Medienstelle der Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB), Telefon 031 320 22 14, media@bfb-cipi.ch